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Pressestimmen



Baisch ist der geborene Musiker


Baisch ist der geborene Musiker, und gemeinsam mit dem Gitarristen Frank Wekenmann gelingt ihm ein Comedyprogramm, das die Gags in Lieder packt – in Lieder etwa im Tango- und im Countrystil, aber auch ironische Mitgrölschlager und pure Pop-Perlen; freilich alle selbst verfasst, und gespielt auf dem Instrumentenpark einer mittelgroßen Musikalienhandlung. Baisch unterhält in der „Grauzone“ der Alleskönner.
SÜDKURIER

Wie man sein Publikum berührt


Auch wenn es 389 Varianten geben mag, wie man sein Publikum berührt - Roland Baisch kennt sie alle.
STUTTGARTER ZEITUNG

Gehen durfte Baisch erst nach den Zugaben


Gehen durfte Baisch erst später, nach den Zugaben: Das Publikum war hin und weg, woran auch Frank Wekenmann (Gitarre) nicht ganz unschuldig war.
SÜDKURIER

So wird das Älterwerden zum Genuss


Stuttgarter Nachrichten

Ein kurzweiliger Abend


Ein kurzweiliger Abend, voller Vielfalt, voller Ideen, voller freundlicher Unterhaltung und einigem Tiefgang ging viel zu schnell vorüber.
LUDWIGSBURGER ZEITUNG

Bring mir den Kopf von Oliver Pocher


Der graue Star“: Roland Baisch mit Musik-Comedy im Bahnhof Fischbach

Zum Glück ist Roland Baisch endlich so alt, wie er ist, denn für einen Entertainer ist es eine Lebensleistung, auf der Bühne nicht nur gewandt und locker, sondern auch authentisch zu wirken – so wie Roland Baisch. In schöner Doppeldeutigkeit nennt der im Bahnhof Fischbach bestens bekannte „Männerabend“-Macher sein Soloprogramm „Der graue Star“. Einen Starschnitt in der Monatspostille der Grauen Panther hat er sich damit redlich verdient: Baisch ist der geborene Musiker, und gemeinsam mit dem Gipsyjazz-Gitarristen Frank Wekenmann gelingt ihm ein Comedyprogramm, das die Gags in Lieder packt – in Lieder etwa im Tango- und im Countrystil, aber auch ironische Mitgrölschlager und pure Pop-Perlen; freilich alle selbst verfasst, und gespielt auf dem Instrumentenpark einer mittelgroßen Musikalienhandlung. Baisch unterhält in der „Grauzone“ der Alleskönner.

Roland Baisch, der die Besenreißer an seinen Beinen gern als Tätowierung des Nil-Deltas ausgibt, verwandelt die Jährchen auf seinem grau gewordenen Silberrücken in einen Vorteil: Er verzichtet auf Parodien von der Stange, greift nicht zu Merkel oder Westerwelle, sondern zum greisen Käpt'n Blaubär der Alpinisten: Luis Trenker, mitsamt dessen charmant spinnertem Seemannsgarn.

Baisch kennt sich aus in der Popgeschichte und setzt Billy Joels „We didn't start the fire“ eine Fortsetzung entgegen. Joel hatte 1989 hunderte Zeitungsschlagzeilen in atemberaubendem Tempo runtergerasselt und zum Hit gemacht. Baisch übertrifft ihn an Geschwindigkeit und Witz, denn er stellt nicht nur fest, dass die Welt an beiden Enden brennt, sondern auch, wer daran schuld ist: „Mea culpa culpa culpa – tätärä!“

Baisch und Wekenmann veralbern Gören, denen auf dem Weg zum Gangster- Rapper ihre Herkunft aus der Oberklasse im Weg steht. Sie räumen unverschämte TV-Komiker aus dem Weg („Bring mir den Kopf von Oliver Pocher“) und schlagen schließlich der Mittelschicht ihre selbst produzierten Prolo-Klischees über Hartz- IV-Empfänger um die Ohren: „Hallo, hier kommt die Unterschicht aus deiner Vorstadt! Wir schwängern eure Frauen und dann hau'n wir wieder ab.“

Baisch weiß, dass man in der Finanzkrise sein Geld am besten in Schnaps anlege – wo kriegt man sonst 45 Prozent? - und sein Countrysong über die Globalisierung trifft noch besser ins Ziel als Bob Dylans Lied „Union Sundown“ über dasselbe Thema: „Nichts darf mehr was kosten, drum reit' ich Richtung Osten“, singt der „Global Rider“. Wie nebenbei verdreht er am Schluss die Erwartungen des Publikums, wenn es ihm, der mit dem Alter kokettiert, die Begriffe „Rheuma“, „dement“ und „Sex“ hinwirft, um daraus im Stegreif ein Lied zu machen. Was am nächsten liegt, lässt Baisch beiseite. Also keine Hexenschuss-Bettakrobatik eines alten Sacks, der beim Sex den Namen seiner Gespielin vergisst, sondern ein erfrischend zupackendes Motto: „Reuma ma' den Schnee weg!“
SÜDKURIER